Jugendfreundliche Bergdörfer

JugendfreundlicheBergdoerfer

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) freute sich, im Rahmen ihrer
Generalversammlung vom 24. August 2017 in Hergiswil b. W. acht neue „Jugendfreundliche
Bergdörfer“ auszuzeichnen. In einer feierlichen Zeremonie wurde das Label der SAB den
Gemeindevertretern übergeben. Die Gemeinden zeichnen sich durch ein vorbildliches sowie
langfristiges Engagement für ihre Jugendlichen aus.

Das SAB-Jugendforum bestehend aus Jugendlichen der Label-Gemeinden hat die Kandidatur der
Region Stalden VS (Eisten, Embd, Stalden, Staldenried und Törbel) geprüft. Die getroffenen sowie
die geplanten Massnahmen zu Gunsten der Jugendlichen konnten das Jugendforum vollends
überzeugen.

In der Region Stalden haben sich die fünf Gemeinden, Eisten, Embd, Stalden, Staldenried und
Törbel zusammengeschlossen und gemeinsam die Thematik Jugend in einem regionalen Kontext
in Angriff genommen. Die regionale Zusammenarbeit wird unter anderem auch in der Primar- und
Orientierungsschule gepflegt. Die Schulen der Region verfügen über eine interkommunale
Schulkommission und -direktion. Die Region Stalden macht sich zudem für Lehrstellen stark.
Schulabgängern können 16 Lehrstellen in verschiedenen Branchen angeboten werden.

Die SAB ist überzeugt, dass die Jugendlichen im Berggebiet eine Zukunft haben. Deshalb wird die
SAB sich weiter für die Jugend engagieren und mit Hilfe des Labels versuchen, weitere Gemein-
den zu motivieren, sich für ihre Jugend einzusetzen.

Weitere Informationen zum Label und den Massnahmen der neuen Label-Gemeinden zugunsten
der Jugendlichen finden Sie unter: www.jugend-im-berggebiet.ch.

Über das SAB-Label „Jugendfreundliche Bergdörfer“

Das Ziel des Labels ist der Abwanderung von Jugendlichen aus den Berggebieten langfristig
entgegen zu wirken. Die SAB ist überzeugt, dass durch die Umsetzung von gezielten Massnahmen
zur Verbesserung der Perspektiven von Jugendlichen in Berggebieten die Negativspirale der
Abwanderung unterbrochen werden kann.

Die Gemeinden werden angehalten den Bereichen Schulwesen, Kinderbetreuung, Mobilität,
Freizeit, Generationenaustausch, Job- und Wohnsituation aktiv Massnahmen für die Jugendlichen
zu ergreifen sowie den Einbezug der Jugend in die Gemeindeentwicklung zu fördern. Neben der
Anerkennung der Förderung der Jugend, wird das Image der Region verbessert sowie die
Attraktivität für Neuzuzüger, insbesondere für Familien, gesteigert. Zudem verhilft das Label den
Jugendverantwortlichen zu mehr Rückhalt für ihre Arbeit.